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Kursbericht: Mathematik Leistungskurs bei Frau Dr. Bielig-Schulz

In einem Raum, lokalisiert im M-Bau des Gymnasiums am Mosbacher Berg, versammelten sich zu Beginn des 12. Schuljahres 14 Schülerkörper mitsamt einem Lehrkörper, Frau Dr. Bielig-Schulz, die sich von nun an zwei plus drei Stunden einer Schulwoche in diesem Raum aufhalten sollten.

Manchen waren die ersten Weisheiten der Mathematik schon aus der zwölf minus ersten Klasse vertraut und auch der Lehrkörper war manchen aus dem letzten Schuljahr bekannt. Die Hypothese, dass der Bekanntschaftsgrad des Lehrkörpers mit den Schülerkörpern äquivalent zu dem Bekanntschaftsgrad der Schülerkörper mit den mathematischen Leistungen sei, wurde jedoch bald durch einige Gegenbeispiele widerlegt. Die Schülerkörper beschäftigten sich in der Anfangszeit des Kurses mit Diskussionen über Kurven und Berechnungen von Flächen.

Als die 12.I. geschafft war, waren sich die Schülerkörper sicher, dass es von nun an nur noch eine Absenkung der Schwierigkeitskurve geben könne, doch wie so oft hatte man auch bei dieser Gleichung einen kleinen Vorzeichenfehler begangen, sodass die Schwierigkeitskurve statt zu fallen doch immer weiter streng monoton anstieg.

In der 12.II. war nun die Aufgabe Geraden, Ebenen und Kugeln zu bilden und sie kreuz und quer in den Raum des M-Baus zu legen. Außerdem bildeten die Schülerkörper Verbindungsvektoren von ihrem Platz zur Tafel. Verwunderlich war nur, dass manche Schülerkörper gerade diesen Verbindungsvektor mehrmals pro Stunde ablaufen mussten und anderen die Richtung ihres Vektors weitestgehend verborgen blieb.

In der 13.I. ergab sich ein mathematisches Problem für die Schülerkörper: Obwohl doch drei ehemalige Schülerkörper mittlerweile die kürzeste Strecke von ihrem Platz zur Tür gewählt hatten, nahmen nun sieben mal drei Schülerkörper in einem Raum im A-Bau ihren Platz ein. Das Rätsel, wie es genau zu diesem Anstieg der Population kam, wurde nur gerüchteweise geklärt. Unabhängig davon freuten sich jedoch die neun plus zwei Neuankömmlinge über die Veränderung des Lehrkörpers. Das neue Thema wurde jedoch nicht mit der gleichen Begeisterung aufgenommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass das neue Thema, Stochastik, nicht gefiel, lag bei 66,66%. Das Missfallen des Themas war zudem eine abhängige Wahrscheinlichkeit, die auf dem erneuten Wechsel des Lehrkörpers für einige Wochen beruhte. Der vorübergehende Lehrkörper, Frau Lipowsky, zeigte den Schülerkörpern jedoch die stochastischen Vorteile einiger Mainzer Cocktailbars auf, was die überraschende Überlänge der Klausur zwar nicht entschädigte, aber doch ein angenehmeres Licht auf den Unterricht warf.

Als dann wieder der Lehrkörper, Frau Bielig, den Raum einnahm, ging es unter den Schülerkörpern zu dem sicheren Ereignis des Abiturs zu. Hierbei taten sich im Unterricht besondere Ableitungsspezialisten, Gelassenheitsfanatiker und nervliche Wracks hervor. Schließlich war der Tag des Matheabiturs erreicht und die schlimmsten Befürchtungen einiger Schülerkörper wurden übertroffen...

Insgesamt lässt sich aber als Ergebnis aus dem Mathe-LK ziehen: Frau Bielig hat sich immer wieder für das Verständnis des Mathestoffes eingesetzt und trotz ihrer Vorliebe, ihren Mathekurs hin und wieder zu vergessen, und Angst und Schrecken vor dem berüchtigten Weg zur Tafel zu verbreiten, hat der Matheunterricht die meiste Zeit Spaß gemacht und wir haben viel lernen können.

Vielen Dank!

Carola Dahmen

 
 
 

Diese Seite wurde zuletzt am 01.08.2005 12:22 aktualisiert.
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