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Kursbericht: Geschichte Grundkurs bei Frau Podehl

Sicherlich ist es wichtig Ahnung von Geschichte zu haben. Aber wir wissen ja alle zu was es führen kann, wenn man einen Haufen junger Erwachsener zu etwas zwingt. Gezwungen hat man uns trotzdem!

Ungeachtet dessen, dass gut ¾ des Kurses Geschichte lieber abgewählt hätten, mussten wir den Kurs belegen was dazu führte, dass die "Zu-Geschichte-Gezwungenen" nicht das größte Engagement mitbrachten. Bei soviel Unlust, hilft der netteste Lehrer nichts.

Doch es stellte sich heraus, dass es keineswegs an Frau Podehl vorbei ging, ob man denn nun die Hausaufgaben machte oder nicht. Allerdings muss man auch sagen, dass ihre regelmäßigen Kontrollgänge da nicht abschreckten. Unterrichtsalltag war: "Wir haben letzte Stunde die Hausaufgaben besprochen und festgestellt, dass sie keiner hatte!"

Einige Mitschüler versuchten vergebens ihr Unwissen (bedingt durch Faulheit) durch versteckte Schmeicheleien Frau Podehl gegenüber oder Sonderleistungen zu vertuschen. Wir warten übrigens immer noch auf das Referat eines Mitschülers an einem Samstagmorgen um acht!

Es bildete sich auch eine andere Fraktion heraus. Ihre Anhänger hatten das perfekte Zusammenspiel der Unterrichtsnotizen und Frau Podehls Tafelbildern mit dem Cornelsen Pocket-Teacher erkannt. Frau Podehl war erzürnt darüber, dass man sich "kostbares Geschichtswissen" komprimiert auf wenige Seiten gekauft hatte, aber sie lies die Schüler gewähren. Die Flucht in die geraffte Geschichte war aber auch kein Wunder, bei den vielen Jahren.. "Wenn man noch nicht mal weiß was letzten Samstag war, wie soll man sich dann merken, was 1838 war?!"

Aber Frau Podehl versuchte uns den Unterrichtsalltag zu versüßen, indem sie mit uns nach Bonn in das Museum "Deutschland in den 50ern" und in Wiesbaden zu der Ausstellung "1945" fuhr. Diese beiden Ausflüge waren wirklich eine gelungene Abwechslung zum Schulalltag und es hat sich mal wieder gezeigt, dass man vieles schneller begreift, wenn man es "vor Augen" hat und, dass dadurch sogar Interesse geweckt wird!

Man muss unserer Geschichtslehrerin auch unbedingt zu Gute halten, dass sie in der Zeit vor den schriftlichen Prüfungen wirklich Rücksicht auf uns nahm und uns somit Hausaufgaben und plötzliches "Drannehmen" erspart blieben!

Zum Schluss bleibt zu sagen, dass Sie sich mit uns wacker geschlagen haben! Sie haben es trotz grundsätzlicher Demotivation der Schüler geschafft uns viele Dinge nahe zu bringen und es war auch gut, dass Sie uns mit der nötigen Ironie gegenüber getreten sind. Wir werden ihre alltäglichen Kontroversen mit einem Mitschüler vermissen. Die Zeit war auf jeden Fall sehr lustig und bestimmt auch lehrreich.

Vielen Dank Frau Podehl! Ihr Geschi-Gk.

Verena Thumser

 
 
 

Diese Seite wurde zuletzt am 01.08.2005 12:22 aktualisiert.
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