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Kursbericht: Geschichte Leistungskurs bei Frau Küchler

Als sich im September 2003 ganze acht Geschi-LKler zusammenfanden, war sich die eine Hälfte, die Frau Küchler noch nicht aus vorangegangenen Jahren kannte, vermutlich nicht bewusst, was sie erwarten würde.

Zum einen hatte die Schulleitung, sehr zum Leidwesen einiger MitschülerInnen, zwei der fünf Geschi Stunden donnerstags auf den Zeitpunkt des Sonnenaufgangs gelegt, was es für diese schier unmöglich machte pünktlich zu erscheinen. Zum Anderen folgten quasi zwei Jahre Marathon in Rekordzeit durch die deutsche Geschichte, deren Bearbeitung vor allem unsere fünf Minuten Pausen oft zum Opfer fielen (denn unser Kompromiss "dann machen wir eben fünf Minuten früher Schluss" blieb oftmals unberücksichtigt, zum Leid der SchülerInnen die ohnehin zu spät kamen..).

Frau Küchler war redlich bemüht (und letztendlich auch erfolgreich) alle im Lehrplan angeführten Punkte durchzuarbeiten, auch wenn ihr Vorhaben für eine Stunde häufig nicht vollständig einzuhalten war, was weniger an unserer Kompetenz als an der großen Menge des zu vermittelnden Stoffes lag. Hierbei ein kleiner Hinweis an die Schulleitung oder die hessischen Bildungspolitiker: "Weniger ist oftmals mehr", denn wären im Lehrplan weniger Aspekte angegeben gewesen, dann hätte unter Umständen die Möglichkeit bestanden, einige zusätzliche Exkursionen zu unternehmen. So aber blieb es in vier Halbjahren bei zwei außerschulischen Veranstaltungen. Zum einen das Zeitzeugentreffen im Wiesbadener Rathaus und der Besuch des gesamten Jahrgangs im Deutschen Haus der Geschichte in Bonn.

Trotz der permanent fehlenden Zeit war Frau Küchler immer der Spaß an der Sache anzumerken und oft versuchte sie, uns die geschichtlichen Ereignisse durch persönliche Anekdoten näher zu bringen.

Des Weiteren waren auch ihre Tafelbilder faszinierend, denn Frau Küchler schien bis zum Schluss zu vergessen, dass unsere Hefte nicht ganz der Breite der Tafel entsprachen.

Insgesamt gesehen kann man auf jeden Fall sagen, dass es keiner der neun (ja man mag es kaum glauben, aber unser Kurs wurde nicht dezimiert sondern ab 12.2 hatten wir weniger Platz im Raum) SchülerInnen bereute Geschichte gewählt zu haben, da wir mit Frau Küchler eine Lehrerin bekamen, die uns mit ihrer liebenswert zerstreuten Art immer wieder das Interesse am Fach vermitteln konnte (auch wenn wir das donnerstags in den ersten beiden und freitags in den letzten beiden Stunden hin und wieder nur mit Mühe zeigen konnten) und uns demonstrierte, dass es auch Lehrer gibt, die nicht nur die Zeit absitzen, um endlich in Frührente gehen zu können. Dies sollten sich auch die kommenden Jahrgänge bewusst machen und LehrerInnen wie Frau Küchler zu schätzen wissen.

Bezüglich des Kurses an sich und insbesondere der mündlichen Mitarbeit spreche ich mit Sicherheit für den Großteil des Kurses, wenn ich das Sprichwort "weniger ist manchmal mehr" noch einmal aufgreife..

Nun sage ich (im Namen des ganzen Kurses): "Danke schön Frau Küchler für die letzten zwei Jahre und wir hoffen, dass auch sie ihren Spaß mit uns hatten und uns in guter Erinnerung behalten werden.

 
 
 

Diese Seite wurde zuletzt am 01.08.2005 12:22 aktualisiert.
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