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Kursbericht: Biologie Grundkurs bei Herrn Dr. Trappe

Auf die drei Stunden Biologie in der Woche konnte man sich wirklich freuen, denn dort tat sich etwas: Man erfuhr zum Beispiel, warum es Tiere gibt, die gefährlich aussehen, aber gar nicht gefährlich sind, warum der Bauplan des gesamten Lebens auf der Erde in eine Streichholzschachtel passt, wohin uns die Gentechnik führen kann, warum der Polarfuchs dick ist, kleine Ohren und kurze Beine hat und der Wüstenfuchs klein, dünn, langbeinig und großohrig ist, welche Gemeinsamkeiten es zwischen einer Zitrone und einem Meerschweinchen gibt, warum sehr wenige Leute mit einem Ohr einzeln wackeln können, wie man eine Ente dazu bringen kann, einem auf Schritt und Tritt zu folgen, was der "Schwänzeltanz" ist, wie sich aus Reptilien Vögel entwickelt haben, warum das Huhn im Gegensatz zum Hund immer wieder gegen eine Glaswand rennt, die es vom Futter trennt, anstatt außen herumzugehen ... diese Liste könnte unendlich fortgesetzt werden, aber insgesamt können wir nach diesem Kurs eines sagen: Wir haben einen Einblick in die Biologie erhalten, der uns gezeigt hat, wie vielseitig und interessant das Geheimnis des Lebens ist, und sind beeindruckt.

Verantwortlich hierfür ist Herr Dr. Trappe, der uns mit abwechslungsreichen Beispielen, die er oft durch seine unverwechselbaren, kunstvollen Zeichnungen unterstützte, nicht zuletzt aber mit seiner netten, unterhaltsamen Art äußerst kompetent durch verschiedene Bereiche der Biologie führte. Stets war er für Fragen offen und richtete den Unterricht nach den Interessen der Schüler aus, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. So führte er uns Anfang der 12 zu einem höchst wissenschaftlichen Vortrag über die DNS nach Mainz, zu dem unser Lehrer selbst konstruktiv durch Fragen über die Fledermaus beitrug. Ohne den Vortrag abwerten zu wollen, war jedoch der anschließende Ausschank von Saft und Wein und gratis Brezel der unterhaltsamste Teil des Abends. Naja, aber wer sich so interessiert beteiligt, darf auch zwei Brezeln essen!

Ein besonderer Höhepunkt war der Ausflug ins Senckenbergmuseum am Ende unseres Kurses, wo wir Biologie "live" an nicht mehr so ganz lebendigen Beispielen erleben konnten, und natürlich das Spagettikochen und -essen bei unserem Lehrer zu Hause.

Für die zwei schönen Jahre mit Ihnen, lieber Herr Trappe, möchten wir uns ganz herzlich bedanken.

Ihr Bio-GK

PS.: Allen Schülern nach uns sei gesagt: Wählt Bio bei Herrn Trappe - es lohnt sich!

 
 
 

Diese Seite wurde zuletzt am 01.08.2005 12:22 aktualisiert.
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