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Locations: London Kursfahrt des Englisch Leistungskurs von Frau Klein

Anreise: Während wir in einer langen Schlange zum check-in standen, stellte sich uns zum ersten Mal die Frage, die uns die nächsten 6 Tage begleiten würde: Wie beruhigt man eine über-reagierende, laute, sehr sehr nervöse Frau? An dieser Stelle ein beruhigendes Wort an Frau Klein...äh...Hinkel: Wir meinen Inge.

Es gab viel Kaffee und viel Warten. Wir wurden aber sehr durch das enorme Maß an Sicherheit beruhigt, das uns die wieder-verwendbaren, verkommenen Papp-Tickets vermittelten. Doch bald saßen wir im Flieger, die Flucht war unmöglich geworden. Nachdem wir unsere nervöse erst-Fliegerin beruhigt hatten ("Nein, auf dem Klo gibt es keine seatbelts. Aber das ist auch OK so"-Sie ging in Folge dessen einfach nicht aufs Klo) konnten wir uns in Richtung England bewegen.

London Stansted -- erste Englisch-Versuche beim Kauf der Bus-Tickets und erste Gebete, dass das Englisch reichte um das richtige Ziel anzugeben. Nach einer langen Fahrt erreichen wir...

... die Jugendherberge: Ein "total stylischer" Altbau. Es gibt am Empfang einen PC, die Leute sind freundlich, wir sind in Geh-Entfernung von mehreren Pubs, Cafes, Shisha-Bars...Sieht doch echt gut aus!

Dann, begeben wir uns ins Treppenhaus. Ob es der vierte oder fünfte Stock war, den wir über das schmale Treppenhaus erreichen mussten wissen wir nicht mehr. Traumatische Ereignisse werden bekanntlich vom Unterbewusstsein gelöscht. Die Zimmer scheinen eher unkomfortabel. Die Mädchen suchen verzweifelt nach einer Steckdose, finden jedoch nur eine leere Kondompackung.

Der erste Pub-Besuch: Wir betreten den "strictly over-21" Rat&Parrot. Die erste Runde Strongbow, Guinness und Snake-bite wird bestellt. Dafür reicht unser Englisch zum Glück. Das Resultat der zweiten Runde ist "Wahrheit oder Pflicht". Simon definiert den Begriff "Beziehung" etwas näher, Inge den Begriff "Männer" und Catharina bekommt einen Kuss von Fabi. Um 23:00 der unvermeidliche Rausschmiss aus dem Pub. Die Jungs wollen zu Burger-King, also steigen wir willkürlich in einen Bus und fahren Richtung Piccadilly Circus. Unterwegs kommen wir an 3 Burger Kings vorbei, doch die Mädchen wollen verdammt nochmal Piccadilly sehen und alle fahren weiter. Zum ersten Mal begreifen wir die Frustration unserer Eltern über die Frage ,Wann sind wir endlich da?!'

Im Burger King wird klar wie dringend alle aufs Klo müssen. Problem: Es kostet 20p, die keiner klein hat. Die 20p sollen eine Drehtür in Bewegung setzen, die zu den Klos führt. Folge: Wir quetschen uns je zu dritt in diese Tür und alle gehen aufs Klo.

Ein Teil der Gruppe geht nach Hause, der Rest bewegt sich Richtung Trafalgar Square, weil der semi-einheimische semi-Tourguide meinte dass es da nachts toll ist. Nach der ungewohnt späten sportlichen Betätigung die erforderlich war um auf das Monument zu klettern werden wir wenige Minuten vom Security-Service weggescheucht. Zum Glück finden wir das Touri-Info-Auto in dem zwei lustige Männer sitzen die die Antwort wissen auf die Frage "How do we get home from here?!"

Der nächste Tag: Nachdem wir die "äußerst hygienischen" Duschen getestet hatten und Kristina die all-morgendliche Kaffee-hol-Tradition einführte, beginnt unser erster Tag. Nachmittags gehen wir zum berühmten Camden Market und unsere Wege trennen sich mit verschiedenen Zielen:Kaffee, zielloses Herumlaufen und Shoppen.

Abends versuchen wir zum ersten Mal gemeinsam zu Kochen. Das Fazit: ein einziges Chaos, doch es schmeckt echt gut. Der wichtigste Teil der Kursfahrt soll in Angriff genommen werden: Feiern! Leider musste zuerst das Problem eines extrem verkrumpelten Hemdes gelöst werden, was nur begrenzt gelingt. Die Gründe für das Scheitern bleiben an dieser Stelle offen.

Die Jungs' wollten in einen Techno-Goth-Palast, doch Stefans Hemd war verkrumpelt. Er sollte es bügeln. Das Resultat war ein etwas weniger verkrumpeltes Hemd. Die Gründe hierfür bleiben offen. Der Mean Fiddler gab eine Band zum Besten, die Meinungen über welche sich sehr teilten. Es wurde getanzt, ,Sex with a Frog' und Bier aus gefährlich kleinen Plastikflaschen getrunken.

Sonntag, 9.30: Treffpunkt

Sonntag, 9.52: eigentliches Treffen. Alle sind kaputt außer Frau Klein...äh...Hinkel, diese ist wach und sauer.

Montag: Es gibt kein fließend Wasser. Wir lernen eine wichtige Lektion fürs Leben: Man kann sich auch über einem Waschbecken mit Mineralwasser die Haare waschen. Nachts sitzen wir mit Bier, ekligem Wein und einem gruseligen Penner vor der Jugendherberge. Hört sich vielleicht nicht so an, aber es war sehr nett!

...die restlichen Tage: Es war lustig, unsere Füße taten weh, wir haben zu viel Geld ausgegeben.

Der letzte Pub-Besuch: Wir sind wieder im Rat&Parrot, obwohl immer noch keiner von uns 21 ist. Wieder resultiert die zweite Runde Bier in einem akkuten Spieldrang: Wir erkämpfen uns den Billiard-Tisch. Das ist sehr schwer weil ein paar echt gute Kerle ihn eigentlich besetzen und um das Recht spielen wollen. Wir überreden sie dazu dass wir eine Runde spielen dürfen und besetzen ihn unglaublich lang, weil wir so schlecht sind, dass das Spiel nicht zu Ende geht. Wir erfreuen uns unseres letzten Abends und stoßen auf eine erfolgreiche Kursfahrt an.

Für Herr Jung noch die kulturelle Seite unserer Reise: Wir sahen das Regierungsviertel, Big Ben, Westminster Abbey; waren im Globe Theatre (der absolute, unbeschreibliche, grässliche Reinfall), im Tate Modern Museum, besuchten Harrods, das British Museum, den Tower und einige andere Museen, Chinatown und Covent Garden.

Zufrieden? =)

Danke Frau Klein...äh...Hinkel, für die tolle Reise. Wir zweifelten nie an ihren Fähigkeiten als Tourguide und waren sehr beeindruckt von ihrem Orientierungssinn! In allem Ernst: Wir hatten eine tolle Zeit!

 

 

Diese Seite wurde zuletzt am 01.08.2005 12:22 aktualisiert.
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